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Nordtrasse

Nordtrasse

Die Nordtrasse belastet den Bereich Kalvarienberg bis zum Tunnel wie die anderen Trassen auch.
Vom Tunnelausgang unter der Missenerstraße kurz hinter der Felsnase quert die Nordtrasse das Tal, bis sie wieder im Bühler Buckel im Tunnel verschwindet.

Nach dem Tunnelmund wird sie gut 200 Meter auf einem Damm geführt. Danach unterquert sie die Bahn in einer Hochwasserwanne.

Die Aach wird über Hochwasserniveau überbrückt.

Da das Tal Hochwasserbereich ist, braucht es dort Damm oder Mauer auf beiden Seiten und eine Wanne unter der Bahn. Die Umweltverträglichkeitsstudie in der Planfeststellung hält eine zwischen den Portalen durchgängige bis drei Meter hohe Lärmschutzwand für erforderlich. An der Nordwestecke des kleinen Alpseebads zweigt rechts die Abzweigung ab, die in den Hang eingeschnitten die Anbindung an die Missener Straße herstellt.

Beide Fußwege werden verlegt, der Badeweg zur Bahn (und in der Nähe des ehemaligen Bühler Bahnhofs angebunden). Bei 4,5 Meter Durchfahrtshöhe müssen beide mit Rampen auf etwa 5 Meter über Fahrbahnhöhe gebracht werden.

Die Talaue birgt eine Veilzahl von Biotoptypen: Naturnahes Ufer mit Verlandungsbereich und angrenzenden Streuwiesen in sehr guter, vollständiger Vegetationszonierung, Niedermoor, Groß- und Kleinseggenriede mit Schlenkenvegatation, Pfeifengrasstreuwiesen, Röhrichte, Nasswiesen, Hochstauden, Gräben mit typischer Vegetation, Seerosenbestände. Die Bedeutung liegt im Artenreichtum mit hoher Anzahl gefährdeter Pflanzenarten. Hohe überregionale Bedeutung hat der Bereich für die Avifauna als Nahrungs, Aufenthalts und Rasthabitat. Als sehr wertvoll und als Artenreservoir werden diese Biotope für Tagfalter und Heuschrecken angesehen. (Aussagen aus der Umweltverträglichkeitsstudie B308, Kagerer, 1997)

Von Dr. Rolf Grebenstein

Bühl: Blick zur Bahn